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DSWV rechnet mit knapp einer Milliarde Euro an Wettumsätzen während der erweiterten Weltmeisterschaft 2026

Uma Hansen · Oct 25, 2026

DSWV rechnet mit knapp einer Milliarde Euro an Wettumsätzen während der erweiterten Weltmeisterschaft 2026

Grafik zur Prognose des Deutschen Sportwettenverbands über Wettumsätze bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Deutschland

Der Deutsche Sportwettenverband legt eine detaillierte Schätzung vor und erwartet für die im Jahr 2026 stattfindende FIFA-Weltmeisterschaft mit erstmals 48 teilnehmenden Mannschaften insgesamt Wetteinsätze von nahezu einer Milliarde Euro auf dem deutschen Markt, wobei dieser Anlass als das zentrale Ereignis des Jahres für die gesamte Branche gilt.

Innerhalb dieser Gesamtsumme rechnet der Verband mit einem Anteil von 600 bis 700 Millionen Euro im regulierten Bereich, während 300 bis 400 Millionen Euro auf Angebote entfallen, die außerhalb der staatlichen Aufsicht operieren, und diese Aufteilung verdeutlicht anhaltende Herausforderungen durch nicht lizenzierte Anbieter.

Aufschlüsselung der erwarteten Einsätze und Marktaufteilung

Die Zahlen basieren auf einer Analyse des Verbands, der die wachsende Popularität des Turniers mit der gestiegenen Anzahl an Spielen und teilnehmenden Nationen in Verbindung bringt, und zugleich zeigt sich, dass ein Drittel der Spieler zumindest teilweise auf illegale Plattformen zurückgreift, was die Aufsichtsbehörde GGL in jüngsten Erhebungen bestätigt hat.

Aktuelle Daten der GGL weisen darauf hin, dass der illegale Markt in den vergangenen Monaten um 17 Prozent zulegen konnte und damit das Wachstum im legalen Segment übertraf, wobei diese Entwicklung auf bestehende Lücken in der Marktaufsicht zurückgeführt wird.

Hintergründe zur schwarzen Marktentwicklung

Beobachter verweisen darauf, dass die Attraktivität des Turniers mit 48 Teams zu einer höheren Zahl an Spielen führt und dadurch zusätzliche Wettmöglichkeiten entstehen, während gleichzeitig die Präsenz nicht regulierter Anbieter weiter zunimmt und etwa ein Drittel der Nutzer diese Optionen zumindest gelegentlich wählt.

Die GGL-Daten, die als Grundlage für die Einschätzung dienen, dokumentieren einen deutlichen Anstieg der Umsätze im unregulierten Segment und unterstreichen die Notwendigkeit, bestehende Kontrollmechanismen weiter zu stärken, damit der Anteil illegaler Aktivitäten nicht weiter wächst.

Darstellung der Aufteilung zwischen reguliertem und illegalem Wettmarkt in Deutschland mit Fokus auf die Weltmeisterschaft 2026

Experten beobachten, dass die Erweiterung des Turniers auf 48 Teams die Spannung und die Anzahl der Partien erhöht und dadurch das Interesse an Sportwetten generell steigert, wobei die Aufteilung der Einsätze zwischen legalen und illegalen Anbietern auf strukturelle Probleme hinweist, die bereits vor dem Turnier bestehen und voraussichtlich auch danach anhalten werden.

Auswirkungen auf den deutschen Wettmarkt bis Oktober 2026

Bis Oktober 2026, wenn die Weltmeisterschaft bereits abgeschlossen sein wird, erwarten Branchenvertreter, dass die im Vorfeld getroffenen Prognosen eine klare Richtschnur für die tatsächlichen Umsätze liefern und gleichzeitig die Entwicklung des illegalen Segments weiter im Blick behalten werden muss, da dessen Wachstum das legale Angebot überholt hat.

Die Verbandsprognose dient als Orientierung für künftige regulatorische Maßnahmen und zeigt auf, wie stark die Nachfrage nach Sportwetten rund um große Turniere ausfällt, während die GGL-Daten als Referenz für die Bewertung des Marktanteils illegaler Anbieter herangezogen werden.

Fazit

Zusammengefasst liefert der Deutsche Sportwettenverband eine klare Einschätzung der zu erwartenden Wetteinsätze für die Weltmeisterschaft 2026 und hebt dabei die Bedeutung des regulierten Marktes hervor, der 600 bis 700 Millionen Euro umfassen soll, während der illegale Bereich mit 300 bis 400 Millionen Euro einen erheblichen Anteil behält und damit die anhaltende Herausforderung durch nicht lizenzierte Anbieter verdeutlicht, deren Wachstum laut GGL-Daten 17 Prozent beträgt.